Blog Machine - Software (Detailansicht): Parameteransicht eines einzelnen von insgesamt 10 gleichzeitig auf der Projektionsfläche darstellbaren Videoclips (verwendete Programmiersprache: MaxMSP+Jitter)
neofacebox / neochor
Software für interaktive Audio- / Videoinstallationen
Internationale Funkausstellung (IFA) Berlin (D)
2010
Blog Machine
Software für interaktive Videoinstallation
Internationale Funkausstellung (IFA) Berlin (D)
2007
Kunde: visomat.inc / telematique (Berlin)

Dokumentiert werden hier Auftragsarbeiten (Softwareprogrammierung) für insgesamt 3 interaktive Audio-/Videoinstallationen, einmal für einen Messestand von ZDFneo (Internationale Funkausstellung (IFA) Berlin 2010) sowie für die Eigenpräsentation der IFA (The Bloghouse, IFA 2007).

Die Arbeiten ähneln sich im Konzept insoweit, als dass von Besuchern produzierte Einzelinhalte (Videoclips, Texte, Audioaufnahmen) zu Gesamtschauen gruppiert auf den Projektionsflächen und dem Audiosystem des Messestandes wiedergegeben werden.

So enthält die Arbeit neochor (2010) neben Porträtaufnahmen der Besucher in Form von Videoclips auch deren Karaoke-Gesang, der in einer auf dem Messestand aufgebauten schallisolierten Aufnahmestation mit aufgezeichnet und anschließend synchron zur Bildwiedergabe auf den großformatigen Videoprojektionsflächen über das Audiosystem abgespielt wird. neofacebox (2010) verwendet nur die individuellen Videoaufnahmen einer oder mehrerer Personen. Das jedem Einzelinhalt hinzugefügte Textelement entstammt einer vorab angelegten Datenbank möglicher Textinhalte, aus der per Zufallsauswahl ein Element ausgewählt wird.

Die Videoinstallation Blog Machine (2007) dagegen bietet neben der Videoaufzeichnung auch die Möglichkeit der Eingabe einer individuellen Textnachricht. Die einzelnen Videoclips werden hier innerhalb des Gesamtarrangements in ihrer Position, Bewegungsgeschwindigkeit und Größenskalierung individuell moduliert.

Bild- und Videomaterial zu neofacebox und neochor: Olaf Mach (Berlin)

Bitte beachten Sie: Ich nehme keine Projektaufträge mehr an, die in solchen und ähnlichen Rahmen realisiert werden sollen. Die Arbeiten werden an dieser Stelle dokumentiert, da sie für einen Typus von interaktiver Installation stehen, der in anderen Kontexten jenseits von alberner Massenunterhaltung pädagogisch und/oder künstlerisch durchaus sinnvoll sein kann.

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